Danmarks Breve

TIL: ukendt FRA: George Joachim Quaade (1867-10-23)

Bilag til Kammerherre Quaades Indberetning fra
Berlin

23. Oktober 1867.

Der forlanges Garantier mod

1) Verkümmerung des Petitionsrechts;

2) Verkümmerung des Vereinsrechts;

3) Beamtenwillkühr;

4) Beschränkung des Privatunterrichts;

(Disse 4 Punkter have Hensyn til Forfatningen af 15de Februar 1854 og sammes Anhang. —

Punkt 3 var oprindelig formuleret saaledes: Abschneidung des Rechtsweges gegen Polizeiwillkühr, og Meningen hermed er at forlange Garantie mod de Hindringer, som forhen bestode i Slesvig mod Benyttelsen af Retsveien mod Politiforanstaltninger). —

Dernæst fremsættes det Spørgsmaal

5) Ob die Deutschen sich zu besonderen Kirchengemeinden vereinigen können, und ob sie dann, solange sie das bestehende Staatsbekenntniss behalten, auf Staatsunterstützung Anspruch nehmen können, und ob sie s. 609 in allen Fällen, also auch abgesehen vom Glaubens- bekenntnisse, von Beiträgen zu den dänischen Kirchen- gemeinden frei sind;

Der forlanges fremdeles

6) Wahlrecht der Gemeinden — Präsentationsrecht der Kir- chen und Schulcollegien in Bezug auf Prediger, Schul- lehrer, Küster und Organisten. Dies soll alles nach einem Normaljahr, dem Jahre 1846, entschieden werden, und dann kommen noch ein Paar fernere Punkte hinzu, welche auch nach diesem Normaljahr geregelt werden müssen, nämlich der Gebrauch der deutschen Sprache in den Kirchen und ihre Benutzung als Lehrsprache und Lehrgegenstand in den Schulen — sowie Garan- tien für das eigenthümliche Vermögen der Schulen;

Aaret 1846 er valgt til Normalaar, fordi det aabne Brev udkom i dette Aar, og dette Aar i Tydskland betragtes som det Tidspunkt paa hvilket den natio- nale Bevægelse har taget sin Begyndelse. Ved eigenthümliches Vermögen menes Capitaler eller andre Midler, der i Tidsrummet til og med det fastsatte Normalaar have været Gjenstand for vedkom- mende Skoles Eiendomsret.

Endvidere fordres

7) Berechtigung der deutschen Sprache neben der däni- schen in Gerichts- und Geschäftsleben (Notare) nach Analogie der Gesetze über die Berechtigung der pol- nischen Sprache neben der deutschen in Posen;

8) Die Stadtverfassungen, die im Normaljahr bestanden, sollen nicht abgeändert werden können ohne die Zu- stimmung der nach diesen Verfassungen existirenden Gemeindebehörden und Vertretungen;

9) Garantien für die nöthige Ausbildung der Beamten;

Herved sigtes specielt til Kundskab i det tydske

Sprog.

39

s. 610 10) Abschied und Pensionirung der Beamten, die nicht übergehen wollen; — Dernæst spørges

11) Welche Garantien dafür gegeben werden können, dass für den durch Friedensbrüche angerichteten Schaden die Gemeinde verhaftet ist; (Slagelse) 1) og endelig udtales

12) Die erforderliche Garantie dafür, dass die vorstehenden Punkte künftig nicht geändert werden, findet die preussische Begierung in einer Abmachung zwischen den beiden Begierungen, und der Unterwerfung der daraus etwa entstehenden Differenzen unter ein ein für allemal zu bestimmendes Schiedsgericht.