Danmarks Breve

BREV TIL: Peter August Frederik Stoud Vedel FRA: Peter Martin Orla Lehmann (1868-11-03)

Orla Lehmann til Direktør P. Vedel.
3. November 1868.

Høistærede.

I Anledning og Fortsættelse af foregaaende Samtaler paaligger det mig at underrette Dem om, at jeg har tilraadet Krüger og Ahlmann, at de ved deres Ankomst til Berlin skulle fremsende deres Valgbreve til Kammerets Præsident, og deraf samtidig tilstille ethvert af dets Medlemmer en lithograferet Gjenpart (tilligemed det endnu til Disposition henliggende Afstemningkort) — saalydende:

»Hr. Präsident!«

»Die Unterzeichneten Deputirten aus Nordschleswig haben die Ehre hiemit ihre Vollmachten zu übersenden, aus denen Sie ersehen werden, dass wir auf’s Neue erwählt sind, und zwar mit einer sehr überwiegenden Stimmenmehrheit.«

»Da unsere Wähler somit unser bisheriges Verhalten gebilligt, haben sie uns die Pflicht auferlegt, wenn wir auch nicht im Stande sind etwas für die Erfüllung der Wünsche, Hoffnungen und Ansprüche der nordschleswigschen Bevölkerung auszurichten, wenigstens alles zu vermeiden, was derselben zum Nachtheil gereichen könnte. Die hohe Kammer wird in dieser Neuwahl den Beweis finden, dass wir nicht persönlichen Eingebungen, sondern dem wohlerwogenen und festen Willen der von uns vertretenen Bevölkerung gefolgt sind, und dass dieselbe auch ferner den somit eingenommenen loyalen Standpunkt unerschütterlich fest halten wird. Die hohe Kammer wird somit die Alternative zu erwägen haben: entweder Nordschleswig von der preussischen Volksrepräsentation auszuschliessen und dadurch die Ausscheidung desselben aus dem preussischen Staatsverbande vorzubereiten, oder dessen Vertreter unter solchen Bedingungen zuzulassen, welche der exceptionellen Stellung dieses Landestheiles entsprechen.«

»Es war und ist unser Wunsch dieser unentschiedenen s. 190 und einstweiligen Stellung Nordschleswigs den möglichst unverfanglichen Ausdruck zu geben. Wir haben daher die schärfere Form der Bedingung, des Vorbehalts oder der Verwahrung vermieden, und uns darauf beschränkt — ohne Motivierung und ohne Commentar — auf einen von Preussen selbst abgeschlossenen und als rechtskräftig anerkannten Vertrag zu verweisen. Auf diese Weise sind wir auch jetzt erböthig den uns abgeforderten Eid zu leisten.«

»Sollte die hohe Kammer indessen eine andere Form vorziehen, so werden wir keine Schwierigkeit machen, sofern es nur daraus erhellt, dass unser Eintritt in die preussische Volksrepräsentation den Wünschen, Hoffnungen und Ansprüchen Nordschleswigs, durch Vollziehung des 5ten Artikels des Prager Friedens aus dem preussischen Staatsverbande auszutreten, kein Präjudiz bereiten kann.«

Jeg skal herved kun bemærke, at jeg m. H. t. den tidligere Eedsforhandling vel mindes det Raad, jeg gav, men ikke hvorvidt det blev fulgt, saa at 3die Passus maaskee maa undergaae en liden Modifikation. Fremdeles har jeg ikke turdet stole paa, at Brevene ikke blive aabnede, og har derfor kun meddeelt Udkastet som en tydsk Oversættelse af Krügers dertil mig tilsendte danske Koncept, og altsaa ikke kunnet give nogen Kritik af hans Forslag eller Motivering af mit. Jeg antager imidlertid at han vil finde ud af det, uden samme. For Dem er den ialtfald ufornøden.

Orla Lehmann.

Eftersk.: Hvad har Frijs svaret?

Eftersk.: Nr. 2. Da Krieger deeltog i Samtalen, skal De have Tak, om De vil lade ham læse dens Resultat.

Kriegers Privatarkiv III. 2, Breve fra andre til andre. R. A. — Sml. Mackeprang, Nordslesvig, S. 44 f.