Danmarks Breve

BREV TIL: Adolf Frederik af Mecklenburg FRA: Christian 4. (1626-07-07)

7. Juli 1626.
Til Hertug Adolf Frederik af Meklenborg.

Kongen har skrevet til hans Broder om Forholdet til Ærkebispen af Bremen. Infantinden i Bryssel har meddelt ham, at Kejseren har givet hende Fuldmagt til at forhandle om Freden; det er dog ikke raadeligt at indlade sig for meget paa Forhandlinger i Bryssel. Forhaabentlig ere Ernst af Mansfeld og Johan Ernst af Sachsen-Weimar nu ikke langt fra Schlesien. — Geh. u. Haupt-Arch, i Schwerin.

Freundtlicher, Viilgeliibther Vetter Vnd Sohn, da ess E: L: noch wol erginge, weere solches miir gans liib zuuernehmen. Führ meine person habe ich den liiben godt zu dancken Vnd habe nun beii itziger gewisser bodtschafft nicht Vntherlassen wollen E: L: mit dissem Schreiiben zu besuchen Vndt zu wissen thun, das ich wegen des Erdtzbischopen Vou Brehmen an E: L: Viilgelibthen brudern geschriben, welches er E: L: wol communitiren wiirdt.

Woraus E: L: der sachen beschaffenheit Vernehmen werden Vnd diiselbige anders befinden, alss sii Von etzlichen vorgebracht 2) , wiil derohalben darmit E: L: fuhr s. 28 dismahl nicht molest sein. Sonsten Verhalthe ich E: L: nicht, dass mein diiner einer, den ich fiihr dissem nach frannkereich abgefertiget, welcher auff solcher reisse Von den Lyngisken garnison gefangen ist 1) , dissen abendt wiiderum beii miir angelanget Vndt Von der Infanndtinnen gans freundtliche Schreiben gebracht vndt miir sagen lassen, das der keysser ihr fulmacht gegeben den friiden zu tractiren, daa sii Vernehmen wurde, das ich darzu geneiget, worauff ich erstes tages andtworthen wiill 2) . Es habe an miir niemalss gemangeldt Vnd auch noch nit mangelen soll, wan wiir eiinen Billichen Vndt Siicheren friiden erlangen werden, Sonsten auff Brisselske tractaten Viil sich zu Verlassen ist nit raadt.

Derselbige Vom adell berichted darneben, dass schon zuehne darhin Verordnet, so erstes taages hiiher kommen werden, worunder der eiiner forhin Schon beii miir Vonwegen dess kö: in Spannien gewessen 3) . Wass nun weiter darauff erfolget, gibdt di zeit. Von des wallensteiiners Marsie wiirdt teglich, iaa Stundtlich Viill gereedet, aber habe noch der zeiit daruon keiine gewissheit. Ich hoffe, s. 29 der von Mansfeldt Vndt der von weiimeren werden nuhmehr nicht weiit von der Slessingen seiin 1) , Vnd hoffe zum liiben godt, das dii Marsie fuhr dismahll nach Meckelenburch Vnd holstein nicht geen wiirdt. Der Almechtiger gebe geluck zu allem dehm, so seiinem heiiligen nahmen zum Ehren gereichen kan. Befhele E: L: hiimit dem liiben godt Vndt Verbleibe

E: L: getrewer Vetther Vndt Vather
Christian.

Wolffenbittell den 7 Iulij Anno 1626.

Udskrift: Meinem Viilgeliibten Vetthern Vnd Sohn Hertzog Aadolff friiderich zu handen.