Danmarks Breve

BREV TIL: Vilhelm af Sachsen-Weimar FRA: Christian 4. (1627-03-22~)

Omtr. 22. Marts 1627.

Udkast til en Skrivelse til Hertug Vilhelm af Sachsen-Weimar, hvori Kongen nægter at gaa ind paa den ønskede Udvexling af en Fange mod hans Broders Lig. — Geh. Ark., Reg. 25, Fasc. 190.

Andtwordt auff dess v: weiimeren schreiben.

Dass wiihr sadtzahm verstanden, dass S: L: seinem brudern Seligen dii ledtste ehre zu thun ganss begiirich s. 61 gewessen vndt noch seindt, Solches aber von dehm N: gehiinderdt worden durch seiines vnzeitiigem begeehren der ausswexelung halber, So auss seiinem Schreiben zu ersehen 1) . Weiill wiir nun ihm selbigen seiinem schreiben zum högsten verungeliimphet werden, alss solthen wiihr wnuerwarnether sache den ahnfanck daselbst gemacht haben dii lender zu Attucchiren, So haben wiir S: L: zu guthem nachrichtung nit bergen sollen, das Solches seiines schreiben gans nichtes vngegrundet, Sondern in wahrheidt gegründet 2) , dass disser kreydtz ganss vnuermudtlich vndt s. 62 vnueruarneter sache von der Liigistschen Armei ist wberfallen mit mord, brandt, raub, Skendung frawen vndt Iunckfrawen, verwustung kiirchen vndt Skulen, auch erger dan turcken vndt heiiden allendthalben husseret, Aus welchen erzehlethen wrsachen wiir gedrungen auff diversions mittell zu gedencken, soweit ess dem Allerhögsten gefellich. E: L: Brudern Seliigen leiichnahm Betreffende, So kommet vnss dii fohrgeslaagene abwexelung billich ganss wngegrindet, vnhöfflich vndt fremdt fohr, dan er dess S. L: leichnahm nit in handen hatt, dii persohnen ganss vngeleich, auch solches zu begeeren ganss nit Christlich noch verandtwordtlich ist et inauditum. Wiihr zueiffuelen nit, daa ess bei dess keyssers w: vndt L: Io per mandatum ihm solche vnerhörthe tirandidem in mortuos nit alleiine verwiissen wirdt, Sondern ihn auch zu harter straaffe ziien wiirdt, we[l]ches wiir S: L: zu fre: 1)