Danmarks Breve

BREV TIL: Adolf Frederik af Mecklenburg FRA: Christian 4. (1628-10-03)

3. Oktbr. 1628.
Til Hertug Adolf Frederik af Meklenborg.

Kongen er gaaet ind paa Fredsunderhandlinger i Kiel, skjønt han ikke synes om dette Mødested. — Geh. u. Haupt-Arch. i Schwerin.

Freundlicher, Viilgeliibter Vetter Vndt sohn, Von E: L: diner habe ich mit erfrewethem gemithe deroselben guthe disposition vernommen, der almechtiger erhalte Sii lange daabei. Fuhr meine persohn habe ich den liben godt höglich zu danken, der mich in dissen zuirigen zeiithen so genedichlichen behiited hatt, derselbe uerleiie gnade, dass ich Vndt alle, so es redlich meinen, mit geduldt in hoffnung dii rechte zeiit mugen erwarten. Sonsten werden E: L: nuhmer fabricam pacis in kyll Vernommen haben 1) , welche Egidius V: der lancken forgiibdt, dass diselbe Von lauter Redligkeidt, Christbilligkeit, wolthunligkeit Vndt Reputation soll sammen gesmided werden. Tempus omnia dabit.

Ob nun woll besagter ordt mit 2) nit allein suspect, sondern ganss Vnbekuehm, So habe ich doch darin gewilliget, auff das solches miraculos kunststucke muge am den tag kommen, Vnd ich auss der suspition, das ich den friiden nit gerne sege, kommen muchte.

Miir duncket aber, das sodanes sammensmiden keiine aardt hatt, daa dii gansse giilde, worunder E: L: itziger weerdt 3) mit begriffen, nit zuklassen(!) wollen, dass dem s. 164 Vnsmeidigem eissen dii rette wermde kan gegeben werden, weill ich 1) Viil Vnartigess Eissen darunther wiirdt finden lassen. Befhele E: L: hiimit dem liben godt Vndt Verbleiibe deroselben

getrewer Vetter Vndt Vather
Christian.

Kopen: den 3 Odo: Anno 1628.

Udskrift: H: Aadolff friderich zu Meckelenborrich zu handen 2) .