Danmarks Breve

BREV TIL: Johan Georg Sachsen FRA: Christian 4. (1631-11-24)

24. Novbr. 1631.
Til Kurfyrst Johan Georg af Sachsen.

Kreditiv for Frederik Günther. — Haupt- u. Staats-Ardur i Dresden.

s. 359 Freundtlicher, liiber Vetter, Schuager vndt Bruder, Daa ess E: L: an guter leiibess gesundtheitt vndt zu dernn wolergeen woll Erginge, So wehre Solchess mihr ganss liib zu vernemmen. Ich fuhr meine persohn kan den liiben godt nit genucksam dancken fuhr zimlichen hinkommen. Der Almechtiger helffe hinfuhro mit gnaden vndt gebe vnss beiiderseitz, was vnss an leiib vndt Sehlen diinlich sein kan.

Hiineben verhalthe Ich E: L: freundt, Vetter, Schuager vndt Bruderlich nit, dass ich meinen Sekretarium friiderich gunter an E: L: abgefertiget habe mit E: L: in geheim zu Reeden, wii man mit dem furderligsten in guthe feiide vndt Rue kommen konten 1) .

E: L: haben an Seiine Persohn nit zu zueiffuelen, Er werde Ie dassienige, So Sii ihm vertrawen, in hogster verzueigenheit halthen. Weill Nun E: L: samdt dem ganssen Römisken Reiich darahn gelegen, So zueiffuele ich nit, E: L: werden sich zu solcher communication freundt, vetter, Schuager vndt bruderlich accommodiren vndt mihr deroselben gedancken eroffnen. Ich thue allezeiit hinuyderum gerne, wass E: L: liib vnd diinst sein kan. Befehle E: L: hiimit dem Schudtz dess Allerhögsten vndt verbleiibe deroselben

Allezeiit getrewer Vetter, Schuager vndt Bruder
Christian.

Auff kopenh: den 24 Nouem: Anno 1631 2) .