Danmarks Breve

BREV TIL: Anna af Brandenburg FRA: Christian 4. (1613-10-25)

25. Oktbr. 1613.
Til Kurfyrstinde Anna af Brandenborg.
Kongen udtaler sig om den lidet tilfredsstillende Sagernes Tilstand i Brandenborg og lover, efter hendes Anmodning, at vente endnu nogen Tid (paa Johan Sigismunds Komme). — Brandenburg-Preussisches Hausarchiv i Charlottenburg, Berlin.

Freundtliche, hertzliebe Schuester. Ich habe Sowoll auss deinem allss hubenerss 1 ) Schreiben genuncksam Eueren itzigen zustandt vernommen, vndt wehre woll zu wunsken, dass ess dahmahl einss ihn ein anderen standt muchte gerahten, vndt duncket mihr, dass die lange ferhofftte kluckheit nuhmer ahn s. 21 den tag gekommen, vndt wenich dass werck dardurch gebessertt 1 ). Zuuorn hatt man vermeindt, wan nuhr h: adam 2 ) abkueme, alssdan Soll alless richtig werden. Wass will man sagen; man muss Es alless gott befhelen vndt concludieren, Es hat allezeit also zugegangen, vndt fuhr menslichen augen wenich Verbesserung verhanden. Die zeit, wohr uon du Schreibest, die will ich Eruarthen 3 ). Sonsten wirdt Morgen, willss Gott, meine zuester, die von holstein, alhie zu mihr kommen. Weichess ich dihr nicht habe bergen wollen vndt thu dihr hiemit gott dem almechtigen befhelen. Datum Hylligenstede den 25 Octobris Anno 1613.

Dein getrewer bruder allezeit

Christian.

Udskrift: Ahn meine Hertzliebe Schwester die Churfürstinne zu Brandenburch.