Danmarks Breve

BREV TIL: Georg Vilhelm af Brandenburg FRA: Christian 4. (1625-03-20)

20. Marts 1625.
Til Kurfyrst Georg Vilhelm af Brandenborg.
Kongen har af den engelske Gesandt erfaret den svenske Konges Tilbud til den engelske Konge. Da han selv har samlet en stor Troppestyrke, beder han Kurfyrsten om Raad i den foreliggende Situation. Han vil søge at paavirke Stemningen ved Kredsdagen i Lauenborg i gunstig Retning. — Preussisches Geh. Staatsarchiv i Dahlem, Berlin.

Freundtlicher vielgeliebter vetter vnd Schuager. Zu Continvirung guter correspondens habe ich nicht vntherlassen konnen E: L: zuuerstendigen, wii dass mihr von dem Engelsken gesanten dess köningss in Schueden L: offerta, So si kegen meinem Schuageren in gross Britannien L: dess gemeinen wehsendt zum besten gethan, zugeskicket ist 4 ). Weill nuhn mir von Seiner, dess kön: in Schueden L:, intention fohrhiin nichtess bewust, vndt diiselbige also befhaffen(! ) befunden, s. 59 Dass keiner ess lychtlich verbesseren wiirdt, vndt weill ich mich mit mehr folck zu ross vndt fuss belaaden, dan Ich zuhalten zugesaaget, Alss bitte ich freundt vetter vndt Schuegerlich, E: L: wollen mihr deroselben guten raadt mitteylen, wii ich ess zum besten ahnslaage. Ich befiinde bei dissem kreystage sii fast alle sehr Schuyhrich, Ich will allen muglichen fleiiss ahnuenden sii souill muglich dem gemeinem wehsendt zum besten zu Disponiren 1 ). Befhell E: L: hiemit dem Schudtz dess allerhögsten, verbleibe auch dii zeit meiness lebenss

E: L: getrewer vetther vndt Schuager

Christian.

Datum Laauenburch den
20 Martij Anno 1625.