Danmarks Breve

BREV TIL: Johan Georg Sachsen FRA: Christian 4. (1626-03-04)

4. Marts 1626.
Til Kurfyrst Johan Georg af
Sachsen
.
Da han nu sikkert af sine Gesandter har faaet Besked om, hvordan det er gaaet med Forhandlingerne i Brunsvig, og det er s. 74 blevet klart, hvad Ligaen har i Sinde, opfordrer Kongen ham til at støtte den gode Sag i Kampen for Guds Kirke og de betrængte kristne. — Sächsisches Hauptstaatsarchiv, Dresden.

Freundtlicher, viilgeliibter vetter, schuager, Bruder vnd gefatter, da ess E: L: noch wol erginge, were solches miir ganss liib zuuernehmen, der Almechtiger erhalthe E: L: lange dabeii, fuhr meine persohn dancke ich den liiben godt, der helffe hiinfiihro.

E: L: schreiben sub Dato Dressden den 25 Febru 1 ): habe ich den 1. Huius emphangen vnd darauss E: L: meiinung vernommen, vnd werden E: L: nuhmehr von dero Rehten vnd diiner verstanden haben, wii ess mit den tractaten zu Braunswich abgelauffen, Vnd weiil am tage, wass dii Catholische Liga mit vnss im sinne 2 ), so ist hoe zeiit dii augen auff zu thun vnd fiihr eiinen man zu steen, vnd zueiffle nicht, E: L: werden dii sache reiifflich erwegen vnd ohne meiine errinnerung ihr Eiigeness vndt der liiben posteritet grosses Interesse in acht haben vnd alless dirigiren helffen, dass ess zufohderst Godt zum Ehren, seiiner kiirchen zu Schudtz vnd den bedrengethen Christen zu hiilffe, trost vnd errettung gereiichen muge. Dan da sii es dahiin bringen können, dass ein kreiidtz den anderen stecken læst, vnd sii ihres gefallenss eiinen nach den anderen ruiniren mugen ohne eiinige gegebene wrsache vnd dennoch iiberlich recht haben, So haben sii den so lange gesuchethen zueck getroffen, vnd wiir vns selbst vnd nitt dem liiben godt skuldt geben können, weichess damahleins zuuerandtworten sehr schuer fallenn wiirdt, welches E: L: wol werden in acht nehmen vndt diss Schreiben in besten auffnemmen vndt nicht glauben, dass ich mich etwass annehmen werde, so s. 75 E: L: zu wiideren sein muchte, wii ohne zueiffuel E: L: fohrgebracht, Sondern ess vilmehr darfiir halthen vnd darauff versicherdt sein. Daa ich E: L: eiinige dinste thun kan, So sol es an miir nicht mangelen. E: L: wollen auch dass vertrawen zu miir setzen, dass von miir nichtz anderss gesuchet wiirdt dan gottes Ehre, welcher ich mich obligiret erkenne, mit darstreckung alless dessen, so er miir geskencket, dass meiine zu thun. Befhele E: L: hiimit dem, der alless in seinen henden hatt, vnd versehe mich genslich, E: L: werden ess beii dem althen Credo bleiiben lassen. An miir sol keiin mangel gespiiret werden, vnd verbleiibe dii zeiit meiness lebenss

E: L: getrewer vetter, Schuager, Bruder
und gefatter

Christian.

Datum wulffenbittel den
4 Martij Anno 1626.